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Lilienthal

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FAI Recognized Museum 1996

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Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung (Blaubuch der Bundesregierung 2001/2003)

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Das Projekt Ikareum®

Idee

Die Nikolaikirche im Zentrum der Hansestadt Anklam ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse aus der 750 Jahre zurückliegenden Gründungszeit Anklams. Mit ihrer ursprünglichen Turmhöhe von 103 m gehörte die Kirche zu den größten des Hanseraums. Über Jahrhunderte prägte der Turm als Seezeichen schon von Weitem die Silhouette der Stadt. Zugleich ist die Nikolaikirche die Taufkirche Otto Lilienthals. Seit dem Zweiten Weltkrieg war die Kirche Ruine und über 50 Jahre ungenutzt.

Computeranimation
Vision einer Zukunft der Nikolaikirche Anklam als "Ikareum"

Bereits heute setzt das Otto-Lilienthal-Museum nicht nur dem Techniker Lilienthal ein Denkmal, sondern sieht ihn am Wendepunkt zwischen der Kulturgeschichte des Menschenflugs und der Technikgeschichte des Flugzeugs. Das Projekt zum Wiederaufbau der Kirche als Ikareum setzt dieses Konzept fort.
Es kann deines Schöpfers Wille nicht sein, dich ersten der Schöpfung dem Staube zu weih'n“ schreibt der Techniker Lilienthal 1889. Mehr als 100 Jahre später, 1994, erwidert der südafrikanische Präsident Nelson Mandela in seiner Antrittsrede: „Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.“ Technik, Zivilisation, Ökologie, Wohlstand, Frieden: Im Aufstieg steckt die immer währende Möglichkeit des Falls. Lilienthals Vision des durch das Flugzeug verwirklichten ewigen Friedens und die Zerstörung seiner Taufkirche in den letzten Tagen des 2. Weltkrieg prädestinieren den historischen Ort für die Darstellung des anthropologischen Themas.

Interessieren Sie sich für den Stand der Realisierung oder wollen Sie das Projekt unterstützen, wenden Sie sich an den Förderverein "Otto Lilienthal" unter dem Kennwort "Ikareum" oder an den Förderkreis Nikolaikirche.
Oder schreiben Sie uns ihre Meinung oder Idee zum Projekt.

Aktueller Projektfortschritt

Der Wiederaufbau der Kirche macht gegenwärtig große Fortschritte: Am 24. Mai 2011 wurde das neue Dach des Kirchenschiffes in historischer Formgebung eingeweiht.

Foto

>>> Filmbericht

Ab Mitte Mai 2012 wird die Kirche wieder täglich von 11 bis 17 Uhr zu besichtigen sein. Ein Aufstieg auf die Aussichtsplattform des Turmes ist möglich. In der Kirche wird das Projekt Ikareum vorgestellt. Begonnen wird die Saison zum Pfingstwochenende mit der zentralen Eröffnungsveranstaltung "Kunst offen" 2012.

 

Zahlreiche der nur notdürftig geschlossenen Fenster wurden bereits neu verglast.

foto

Eines davon ist das so genannte "Nikolausfenster", gestiftet vom damaligen technischen Direktor der Pommerschen Zuckerfabrik Anklam Paul Förster und seine Ehefrau Marie, „Gott zu Ehren“. Die Stiftung erfolgte 1909, anläßlich der Beendigung der umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten in der Kirche.

Während des Luftangriffs der 8. US Air Force am 9. Oktober 1943 gingen im Umkreis der Nikolaikirche eine größere Zahl von Sprengbomben  nieder, durch deren Druckwellen sämtliche Fenster zerstört wurden.

Die Rekonstruktion erfolgte unter verwendung mehrerer Abbildungen und vorhandener Glasreste auf Initiative und Kosten von Dr. Peter Eggert, Berlin.

Ausführung: Glasgestaltung Altlandsberg.

 

Ein zweites, benachbartes Fenster wurde als Gedenkfenster konzipiert.

Der Entwurf von
Jörg Breitsprecher, Anklam (1947 - 2011) erinnert and die Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg und an die 60-jährige Geschichte der Kirche als Kriegsruine,

Die Herstellung erfolgte ebenfalls unter finanzieller Beteiligung von P. Eggert durch die Firma Glasgestaltung Altlandsberg,

Die Schließung der übrigen Fenster wurde und wird durch den Förderkreis der Kirche durch eine Kampagne ermöglicht, bei der die in "Goetheglas" ausgeführten Scheiben die Namen der Spender tragen. Zu den Unterstützern gehören auch zahlreiche Städte des "Hansebundes der Neuzeit", deren Stadtwappen nun die Fensterfronten der Kirche schmücken.

Fotografie

 

In Rahmen einer touristischen Zusammenarbeit mit dem Stettiner Technikmuseum soll als nächster Bauabschnitt der Kirchturm als "Lilienthal-Turm" wiederhergestellt und zum Ausstellungshaus ausgebaut werden.

Animation
Turmhelm mit Aussichtsplattform und Drachenseilbahn

Sollte auch dieser Bauabschnitt im kommenden Jahr begonnen werden, ist die Verwirklichung des Gesamtprojektes in greifbare Nähe gerückt.

aktuelle Informationen

Rückblick

 

 

 
   
   
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  Otto-Lilienthal-Museum     Impressum © 1997     Letzte Änderung:26.01.12