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Museum

Lilienthal

Impressum

 

FAI Recognized Museum 1996

Special Commendation 1999

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Kultureller Gedächtnisort mit besonderer nationaler Bedeutung (Blaubuch der Bundesregierung 2001/2003)

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Das Projekt Ikareum®

Idee

Die Nikolaikirche im Zentrum der Hansestadt Anklam ist eines der wenigen erhaltenen Zeugnisse aus der 750 Jahre zurückliegenden Gründungszeit Anklams. Mit ihrer ursprünglichen Turmhöhe von 103 m gehörte die Kirche zu den größten des Hanseraums. Über Jahrhunderte prägte der Turm als Seezeichen schon von Weitem die Silhouette der Stadt. Am letzten Anklamer Kriegstag, dem 29. April 1945, wurde die Kirche Opfer des Beschusses der sich zurückziehenden Wehrmacht. Der in Brand geschossene Kirchturm stürzte durch das Dach in das Kirchenschiff. Seitdem war die Kirche Ruine und über 50 Jahre ungenutzt.

1994 begannen verstärkte Initiativen zur Rettung des Bauwerkes vor dem völligen Verfall. Die Verbindung mit dem Otto-Lilienthal-Museum und das Projekt Ikareum beruht auf der Tatsache, dass 0tto Lilienthal 1848 in der getauft wurde. Sein Geburtshaus stand direkt vor dem Westportal.

Computeranimation
Vision einer Zukunft der Nikolaikirche Anklam als "Ikareum"

Bereits heute setzt das Otto-Lilienthal-Museum nicht nur dem Techniker Lilienthal ein Denkmal, sondern sieht ihn am Wendepunkt zwischen der Kulturgeschichte des Menschenflugs und der Technikgeschichte des Flugzeugs. Das Projekt zum Wiederaufbau der Kirche als Ikareum setzt dieses Konzept fort.
Es kann deines Schöpfers Wille nicht sein, dich ersten der Schöpfung dem Staube zu weih'n“ schreibt der Techniker Lilienthal 1889. 100 Jahre später hat auch der Traum vom Fliegen seine Unschuld verloren: „Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzulänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir unermesslich machtvoll sind.“ Technik, Zivilisation, Ökologie, Wohlstand, Frieden: Im Aufstieg steckt die immer währende Möglichkeit des Falls. Lilienthals Vision des durch das Flugzeug verwirklichten ewigen Friedens und die Zerstörung seiner Taufkirche in den letzten Tagen des 2. Weltkrieg prädestinieren den historischen Ort für die Darstellung des anthropologischen Themas.

Interessieren Sie sich für den Stand der Realisierung oder wollen Sie das Projekt unterstützen, wenden Sie sich an den Förderverein "Otto Lilienthal" unter dem Kennwort "Ikareum" oder an den Förderkreis Nikolaikirche.
Oder schreiben Sie uns ihre Meinung oder Idee zum Projekt.

Winter 2012 - 2013

Bis zum 11. November war die Kirche täglich geöffnet. Für Gruppen ist die Besichtigung auf Voranmeldung weiter möglich, ebenso wie ein Aufstieg auf die Aussichtsplattform des Turmes.

Unser im Sommer erprobter multimedialer Begleiter, der den alten Glanz der Kirche digital wiedererstehen ließ, erlaubt den "virtuellen" Kirchenbesuch auch im Winter und aus der Ferne.

Gegenwärtig wird gemeinsam mit dem studioklv aus Berlin an der Novellierung des Projektes gearbeitet. Unter dem Titel "Die Kunst zu fliegen" wird der aktuelle Stand der Vision "Ikareum" vorgestellt werden.

Saison 2013

Ab 7. Mai wird die Kirche wieder täglich zu besichtigen sein. An diesem Tag öffnet die Ausstellung mit 110 Plakaten der 6. Europäischen Plakatbiennale "Youth in Europe".

Saison 2014

Zur 750-Jahrfeier der Stadt wird die Kirche einer der Veranstaltungsorte sein, nachdem der ursprünglich Plan, anlässlich des Jubiläums den wiedererrichteten Turm zu übergeben, nicht mehr realisiert werden kann.

Aktueller Projektfortschritt

Der Wiederaufbau der Kirche macht gegenwärtig große Fortschritte: Am 24. Mai 2011 wurde das neue Dach des Kirchenschiffes in historischer Formgebung eingeweiht.

Foto

>>> Filmbericht

Zahlreiche der nur notdürftig geschlossenen Fenster wurden bereits neu verglast.

foto

Eines davon ist das so genannte "Nikolausfenster", gestiftet vom damaligen technischen Direktor der Pommerschen Zuckerfabrik Anklam Paul Förster und seine Ehefrau Marie, „Gott zu Ehren“. Die Stiftung erfolgte 1909, anläßlich der Beendigung der umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten in der Kirche.

Während des Luftangriffs der 8. US Air Force am 9. Oktober 1943 gingen im Umkreis der Nikolaikirche eine größere Zahl von Sprengbomben  nieder, durch deren Druckwellen sämtliche Fenster zerstört wurden.

Die Rekonstruktion erfolgte unter verwendung mehrerer Abbildungen und vorhandener Glasreste auf Initiative und Kosten von Dr. Peter Eggert, Berlin.

Ausführung: Glasgestaltung Altlandsberg.

 

Ein zweites, benachbartes Fenster wurde als Gedenkfenster konzipiert.

Der Entwurf von
Jörg Breitsprecher, Anklam (1947 - 2011) erinnert and die Zerstörung der Stadt im zweiten Weltkrieg und an die 60-jährige Geschichte der Kirche als Kriegsruine,

Die Herstellung erfolgte ebenfalls unter finanzieller Beteiligung von P. Eggert durch die Firma Glasgestaltung Altlandsberg,

Die Schließung der übrigen Fenster wurde und wird durch den Förderkreis der Kirche durch eine Kampagne ermöglicht, bei der die in "Goetheglas" ausgeführten Scheiben die Namen der Spender tragen. Zu den Unterstützern gehören auch zahlreiche Städte des "Hansebundes der Neuzeit", deren Stadtwappen nun die Fensterfronten der Kirche schmücken.

Fotografie

In Rahmen einer touristischen Zusammenarbeit mit dem Stettiner Technikmuseum soll als nächster Bauabschnitt der Kirchturm als "Lilienthal-Turm" wiederhergestellt und zum Ausstellungshaus ausgebaut werden.

Animation
Turmhelm mit Aussichtsplattform und Drachenseilbahn

Sollte auch dieser Bauabschnitt in naher Zukunft begonnen werden, ist die Verwirklichung des Gesamtprojektes in greifbare Nähe gerückt.

aktuelle Informationen

Rückblick

 

 

 
   
   
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  Otto-Lilienthal-Museum     Impressum © 1997     Letzte Änderung:03.04.13